Spuckschutz für Gastronomie, Büros und Einzelhandel

Die Corona-Krise bringt nicht nur neue Produkte, sondern auch neue Wörter hervor. Bisher kennt der Duden weder das Wort „Spuckschutz“ noch das Wort „Niesschutz“. Google zeigt allerdings bereits 636.000 Ergebnisse zu diesem Suchbegriff an.
Der Hintergrund: Mit den Lockerungen der ersten Anti-Corona-Maßnahmen wurden gleichzeitig neue Sicherheits- und Hygienevorschriften verabschiedet. Oberste Priorität im Kampf gegen das Corona-Virus hat die Unterbrechung der Infektionsketten. Das heißt konkret: Jede mögliche Neu-Infektion muss verhindert werden.
Corona-Viren werden, wie viele andere Bakterien, Vieren und andere Erreger, im Wesentlichen über Tröpfcheninfektionen übertragen. Der häufigste Ansteckungsweg sind also Tröpfchen, die beim Husten oder Niesen einer infizierten Person entstehen und beim Gegenüber über Schleimhäute, also Augen, Nase oder Mund aufgenommen werden.

Es ist davon auszugehen, dass durch diese Übertragungsweg die Mehrheit der Infizierten angesteckt wurde. Überdies ist nicht auszuschließen, dass auch die zwei folgenden Übertragungswege relevant sind:

  1. Aerosole

Aerosole sind winzige Tröpfchen, die sich durch das Niesen oder Husten einer infizierten Person in der Luft verbreiten. In unterschiedlichen Studien wurde unter Laborbedingungen nachgewiesen, dass die Viren auf diesem Weg für einige Zeit überleben können. Ob die Viren über die Luft tatsächlich noch für Ansteckungen sorgen ist allerdings nicht abschließend geklärt. Eine Infektion auf diesem Wege kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

  1. Kontaktübertragung
    Auch die Relevanz von Kontaktübertragung der Corona-Viren ist nicht abschließend geklärt. Bei der Kontaktübertragung geht es um kontaminierte Oberflächen. Kommt eine gesunde Person mit kontaminierten Oberflächen in Kontakt und führt die Viren anschließend zu den Schleimhäuten ist eine Ansteckung nicht ausgeschlossen.

Spuckschutz – wirksamer Schutz gegen Infektionen

Durch die oben geschilderten, relevanten Ansteckungswege, ist neben konsequenter Handhygiene vor allem ein Spuckschutz erfolgsversprechend, um Ansteckungen zu vermeiden. Jede Mundmaske, d.h. physische Barriere, die dazu geeignet ist, die Tröpfchen eines Infizierten zu stoppen, ist bereits eine sinnvolle Maßnahme. Konsequenter und wirksamer Spuckschutz sorgt dafür, dass das Infektionsrisiko minimiert wird. Dabei ist zu beachten: Mundschutzmasken schützen im Wesentlichen andere vor der Ansteckung, weil sie Tröpfchen schon beim Entstehen vermeiden, bzw. deren Verbreitung eindämmen. Sie schützen nur bedingt den Träger vor Ansteckung.

Geeignete Spuckschutz-Produkte:

  • Mundschutzmasken der Klassen FFP 1, FFP 2 und FFP 3
    (Bitte verzichten Sie auf den Kauf und das Tragen von medizinischen Masken, da diese dringend für medizinisches Personal benötigt werden.)
  • Mund-Nasen-Schutz – selbstgenähte Masken aber auch Schals oder Tücher, die über Mund und Nase getragen werden.
  • Helme – wie beispielsweise Plexiglashelme – Helme, die Mund und Nase abschirmen.
  • Plexiglas-Schutzwände – wie sie häufig im Einzelhandel, vor allem beim Kassenpersonal eingesetzt werden.
  • Corona-Schutzwände – sie bilden eine großflächige, physische Barriere, die einfach gereinigt werden kann und somit einen zuverlässigen Spuckschutz darstellt.
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